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Ressort: Events, Freizeit, Sport, Chronik, St. Anton am Arlberg, Interski

Datum: 20. Jan. 2011

Ort: St. Anton am Arlberg

INTERSKI-Kongress 2011: Kernbotschaft des Tages - Schneesport verbindet Menschen - Im Schnee sind alle Menschen gleich

Wintersport verbindet Menschen und setzt Akzente gegen soziale Ausgrenzung. Schneesportlehrer weltweit setzen sich dafür ein, dass die Ausübung von Wintersport jedem Menschen zugänglich ist – unabhängig von Herkunft, Einkommen oder körperlichen wie geistigen Gebrechen.

Snow sport creates lifetime memories and friendships (Roger McCarthy, Canada)

Sicherheit, Gesundheit und Geborgenheit im sozialen Umfeld zählen zu den zentralen Bedürfnissen von Menschen aller Altersgruppen in der ganzen Welt. Die positiven Auswirkungen von Schneesport auf die physische und psychische Gesundheit sind wissenschaftlich ebenso belegt wie sein zentraler Beitrag im sozialen Umfeld: Freundschaften und Erinnerungen prägen Schneesportler oft ein Leben lang und überbrücken geografische wie gesellschaftliche Barrieren gleichermaßen.

In mehr als einem Dutzend Workshops demonstrierten Kanada, Schweden, Italien, Japan, Kroatien und Slowenien ihre Konzepte für die Zukunft des Schneesports. Abseits der Pisten waren sich die Delegierten aus rund 40 Nationen einig, dass weitere Maßnahmen nötig sind, um Barrieren zum Schneesport abzubauen. Dazu zählen nicht nur finanzielle Hürden (der Schneesport muss leistbar) bleiben sondern auch soziale Hemmnisse, wie sie beispielsweise Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen aus bildungsfernen Milieus oder auch Kinder in einem unsportlichen familiären Umfeld haben. Schneesportorganisationen in aller Welt bündeln ihre Kräfte, um diese Barrieren sukzessive abzubauen.

Wintersport und Migration

„Ich habe in meiner eigenen Skischule gerade erfolgreich einen Versuch abgeschlossen, Kinder mit Migrationshintergrund für den Wintersport zu faszinieren“, erklärt Erich Melmer, Präsident von INTERSKI International. „Dabei bin ich nicht nur zu den Kindern mit Migrationshintergrund gegangen, sondern habe auch deren Eltern herzlich eingeladen, ihre Kinder in meine Skischule zu schicken. Und wir haben sie alle für den Wintersport begeistern können.“ Melmers Tipp für die internationalen Schneesportlehrer des INTERSKI-Kongresses ist, in Familien mit Migrationshintergrund mehrere Generationen zu begeistern, um den Kindern und Jugendlichen dieser Familien die Hemmschwellen zu nehmen. „Skischulen müssen ihre Türen weit öffnen. Am Berg ist dann ohnehin jeder gleich und die Hemmschwellen verschwinden“, so Melmer.

Am Berg sind alle Menschen gleich

Gerade der Wintersport und die Ausbildung im Wintersport in Gruppen kann soziale Barrieren durch das gemeinsame Sport- und Naturerlebnis mehr als andere Aktivitäten abbauen. Deshalb ist gerade in Fragen der sozialen Integration die Rolle des Schneesportlehrers eine wesentliche. Die enge Zusammenarbeit aller Nationen im Rahmen des INTERSKI-Kongresses hat bewiesen, dass gerade unter den Schneesportlehrern dieser integrative Ansatz aktiv gelebt wird.

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Rückfrage-Hinweis:

Organisationskomitee
INTERSKI-Kongress 2011
St. Anton am Arlberg
c/o Generalsekretär Peter Mall


a-6580 St. Anton am Arlberg
t +43.5446.4000
f +43.5446.4000-25


www.interski-2011.com
peter.mall@arlberg-well.com

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Schneesportlehrer weltweit setzen sich dafür ein, dass die Ausübung von Wintersport jedem Menschen zugänglich ist – unabhängig von Herkunft, Einkommen oder körperlichen wie geistigen Gebrechen.

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In mehr als einem Dutzend Workshops demonstrierten beim INTERSKI Kongress in St. Anton Kanada, Schweden, Italien, Japan, Kroatien und Slowenien ihre Konzepte für die Zukunft des Schneesports.

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„Ich habe in meiner eigenen Skischule gerade erfolgreich einen Versuch abgeschlossen, Kinder mit Migrationshintergrund für den Wintersport zu faszinieren“, erklärt Erich Melmer, Präsident von INTERSKI International.

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