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Ressort: Events, Freizeit, Sport, Chronik, St. Anton am Arlberg, Interski

Datum: 18. Jan. 2011

Ort: St. Anton am Arlberg

INTERSKI-Kongress 2011: Kernbotschaft des Tages - SCHNEESPORT IN DER LEBENSSPANNE

Schneesport bedeutet Bewegung, Spaß und Erholung für Menschen jeder Altersgruppe. Schneesportlehrer setzen sich weltweit dafür ein, dass Menschen jeden Alters die Faszination Winter erleben. Schwerpunkte der zukünftigen Arbeit sind die Förderung der Jugend und der Wiedereinsteiger in höherem Alter.

Was Ältere an Pisten sexy finden

Jeder redet über die Generation der älteren, die so aktiv sind wie noch nie zuvor. Golden Ages, Generation 50+ - es gibt viele Namen dafür. Beim INTERSKI-Kongress 2011 in St. Anton am Arlberg wird in verschiedenen Workshops und Vorträgen die Thematik behandelt, wie man auch dieser Generation Wintersport (wieder) schmackhaft macht. Einer der zentralen Workshops zu diesem Thema wurde von der Österreichischen Delegation unter Leitung von Peter Aubrunner abgehalten.

Peter Aubrunner ist Leiter der Technikkommission im Österreichischen Verband der Schneesportinstruktoren und selbst Skilehrer und Hotelier. Gerade deshalb hat es ihm das Thema der älteren Generation im Wintersport besonders angetan. Im Rahmen des INTERSKI-Workshops beleuchtete er für seine internationalen Kollegen vor allem die Defizite älterer Menschen, auf die sich der Skilehrer einstellen muss. Dazu gehören eingeschränktes Sehen, eingeschränkte Bewegung und eingeschränktes Hören.

Um das den Workshopteilnehmern zu veranschaulichen, wurden spezielle Skibrillen an Skilehrer ausgeteilt, die genau jenes eingeschränkte Sehfeld nachahmen. Auch riet Peter Aubrunner seinen Kollegen, möglichst dicke Kleidung anzuziehen, um einmal selbst zu empfinden, mit welchen Bewegungseinschränkungen ältere Menschen im Wintersport zu kämpfen haben. Während des Workshops wurde den Skilehrern auch eingeschränktes Hören vermittelt.

Dies alles diente dazu, um den Skilehrern in den Workshops zu zeigen, wie sich ältere Menschen auf der Piste bewegen. Denn Kernaussage ist: Der Skilehrer muss sich auf diesen speziellen Kunden einstellen. „Bei älteren Menschen ist auch besonders wichtig, dass der Skilehrer vielmehr ein Begleiter ist als jemand, der mit aller Gewalt unterrichten will“, erklärt Peter Aubrunner. „Diese Menschen sind nicht mehr in dem Alter, in dem sie sich belehren lassen, was nicht heißen will, dass sie nicht sehr offen dafür sind, etwas zu lernen.“

Zum besonderen Umgang mit älteren Menschen auf der Piste gehört es auch, dass man ihnen ein ganz spezielles Sicherheitsgefühl geben muss. Überfüllte Pisten oder zu steile Hänge schrecken hier ab, deshalb ist es für den Skilehrer als Begleiter besonders wichtig im vorhinein abzuschätzen, was er diesem Klientel der begeisterten Skifahrer abverlangen kann. Auch zusätzliche Pausen und besondere Aufwärmübungen geben dem älteren Skifahrer genau jene Sicherheit, nach der er verlangt.

Und trotzdem könne man auch die Begeisterung älterer Menschen am Skisport aufrechterhalten, wenn man diese Entwicklungen berücksichtigt. „Doch das ist noch zu wenig im Bewusstsein der Skilehrer verankert“, weiß Aubrunner und gab daher seine theoretischen und praktischen Erfahrungen als Skilehrer gerne an seine internationalen Kollegen weiter.

„Dieser Workshop aus Österreich ist eines von vielen Beispielen, wie heute im Rahmen des INTERSKI-Kongresses das Thema „Schneesport in der Lebensspanne“ behandelt wurde“, erklärt Erich Melmer, Präsident von INTERSKI International. „Aber er ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, wofür wir uns mit diesem Generalthema einsetzen: Wintersport muss für jede Generation erlebbar sein."

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St. Anton am Arlberg
c/o Generalsekretär Peter Mall


a-6580 St. Anton am Arlberg
t +43.5446.4000
f +43.5446.4000-25


www.interski-2011.com
peter.mall@arlberg-well.com

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Peter Aubrunner ist Leiter der Technikkommission im Österreichischen Verband der Schneesportinstruktoren und selbst Skilehrer und Hotelier.

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