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Ressort: Wissenschaft, Politik, Wirtschaft

Datum: 12. Aug. 2011

Ort: Tirol | Obergurgl

Stoiber referiert zum Auftakt des „Hayek Colloquiums 2011“ in Obergurgl über die Zukunft Europas und Wege aus der Euro-Krise

Dr. Edmund Stoiber, über viele Jahre bayerischer Ministerpräsident, Vorsitzender der CSU und ehemaliger deutscher Kanzlerkandidat, ist politischer Ehrengast beim „Hayek Colloquium 2011“, das zwischen 8. und 11. September 2011 im Ötztaler Bergdorf Obergurgl seine Premiere feiern wird. „Die Zukunft Europas - Wege aus der Euro-Krise“ titelt das brandaktuelle Thema seines Eröffnungsreferates am Donnerstag, 8. September, ab 18.30 Uhr, im Piccard-Saal in Obergurgl.

Der Tirol-Besuch Stoibers kommt über Initiative der Bank Austria zustande. Der anschließende Empfang des Landes Tirol und der Tiroler Gastgeber findet im Traditionshotel „Edelweiss&Gurgl“ statt, dem Stammhaus von Nobelpreisträger Friedrich August von Hayek (*1899 in Wien; † 1992 in Freiburg) bei seinen zahlreichen Besuchen in Obergurgl.

Initiatoren des künftig jährlich stattfindenden „Hayek Colloquiums“ sind die Hoteliersfamilie Lukas Scheiber, das Land Tirol, Ötztal Tourismus, die Gemeinde Sölden, die Bank Austria und die Kommunikationsagentur pro.media. Für die wissenschaftliche Leitung der bereits zum Auftakt hochkarätig besetzten „ordnungsphilosophischen“ Gespräche zeichnet die Friedrich A. von Hayek Stiftung in Berlin unter ihrem Vorsitzenden Prof. Dr. Gerd Habermann verantwortlich. Die Gesprächsleitung hat Dr. Gerhard Schwarz, Direktor von Avenir Suisse und langjähriger Wirtschaftsressortleiter und stv. Chefredakteur der Neuen Zürcher Zeitung, inne.

Unter den namhaften Colloquiumsteilnehmern und Impulsreferenten: Prof. Dr. Hans Jörg Hennecke (Universität Rostock), Robert Nef (Präsident des Liberalen Instituts Zürich), Prof. Dr. Roland Vaubel (Universität Mannheim), Prof. Dr. Karl Socher (Universität Innsbruck) oder der ehemalige bayerische Staatsminister Peter M. Schmidhuber.

Diskutiert werden Themen wie etwa „Die Irrtümer des Konstruktivismus“, „Die Existenzkrise des Wohlfahrtsstaates“, „Das konstruktivistische Europakonzept in der Sackgasse“ oder „Wege aus der Knechtschaft“.

„Prof. Hayek hat Obergurgl und Tirol bis ins hohe Alter als Refugium geliebt und im nahegelegenen Zirbenwald an vielen Manuskripten seiner bis heute aktuellen Standardwerke gearbeitet!“, nennt Lukas Scheiber als Grund, warum Hayek, der 1974 aufgrund seiner bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der Geld- und Konjunkturtheorie mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet wurde, eine intellektuell hochstehende Veranstaltungsreihe gewidmet wird.

Für die Tirol Werbung und die Standortagentur Tirol stellt das „Hayek Colloquium“ laut Dr. Michael Brandl einen „wertvollen Beitrag zur Vernetzung von Tourismus, Wissenschaft und Wirtschaft im Sinne der Standortstrategie und der Markenkerndefinition dar, welche die Marke Tirol in puncto Kernleistungsversprechen im Dreieck 'Urlaubsland im Herz der Alpen', 'International vernetzter Denkplatz' und 'Qualitätsstandort für Unternehmen' positioniert!“ Die Veranstaltung bietet die Chance, einer internationalen Öffentlichkeit zu zeigen, dass Tirol nicht nur ein wunderbares Urlaubsland ist, sondern eben auch eine hohe Wissenschaftstradition aufweist. Dr. Harald Gohm: „Wo sonst in den Alpen gibt es ein Universitätszentrum in dieser alpinen Lage und Infrastruktur. Obergurgl steht hier pars pro toto für den internationalen Denkplatz Tirol, wie er sich auch in Alpbach und in unseren international vernetzten Universitäten und Fachhochschulen im Land zeigt!“

Anfragen zum „Hayek-Colloquium 2011“ und zum Eröffnungsreferat von Dr. Edmund Stoiber in Obergurgl unter info@edelweiss-gurgl.com

Zum Hintergrund:
Regelmäßig verbrachte Österreichs bedeutender Ökonom, Sozialphilosoph und späterer Nobelpreisträger Friedrich August von Hayek seine Sommerfrische in Obergurgl/Ötztal, wo er auch Teile seiner weltweit beachteten Wirtschaftstheorien formulierte. In Kooperation mit der Hayek-Stiftung in Berlin findet in Obergurgl heuer erstmals ein prominent besetztes Hayek-Colloquium unter dem Titel „Ordnungsphilosophische Gespräche zur Zeit“ statt, im Rahmen dessen Wirtschaftsexperten die Thesen Hayeks aber auch die Krise der Finanz- und Weltwirtschaft beleuchten.

Hayek war einer der bedeutendsten Vertreter der Österreichischen Schule der Nationalökonomie, erhielt 1974 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaft – sein Denken beeinflusste zahlreiche Regierungen. Diktaturen, so war er überzeugt, sind kein Betriebsunfall der Geschichte. Sie sind unvermeidliche Konsequenz geplanter Wirtschaft. Beeinflusst von Karl Poppers Konzept der „offenen Gesellschaft“ formulierte Hayek eine Philosophie der Freiheit. Den freien Wettbewerb zu reglementieren sei nicht sinnvoll.

Hayeks Konjunkturtheorie zufolge war die Weltwirtschaftskrise in den 1930er Jahren nicht Folge von geringer Nachfrage, sondern von Fehlinvestitionen der Unternehmen und Banken, die wiederum Folge verfehlter staatlicher Geld- und Wirtschaftspolitik gewesen seien. Staatliche Interventionen auf dem freien Markt, wie Keynes sie forderte, seien also nicht die Lösung, sondern die Ursache der Wirtschaftskrise. Die Inflationspolitik vor 1929 habe den Zusammenbruch erst heraufbeschworen.
Politischen Einfluss erlangte Hayek nach der Verleihung des Nobelpreises. Die britische Premierministerin Margaret Thatcher machte etwa nie einen Hehl daraus, wie viel ihre Wirtschaftspolitik Hayeks Oeuvre verdankte.

Unterkunftsanfragen:
Edelweiss&Gurgl****
Ramolweg 5
A-6456 Obergurgl, Ötztal, Tirol
Telefon: +43.5256.6223
info@edelweiss-gurgl.com
www.edelweiss-gurgl.com
Anreise: www.edelweiss-gurgl.com/auto-anreise.de.htm

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Hayek war einer der bedeutendsten Vertreter der Österreichischen Schule der Nationalökonomie, erhielt 1974 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaft – sein Denken beeinflusste zahlreiche Regierungen. Diktaturen, so war er überzeugt, sind kein Betriebsunfall der Geschichte.

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Initiatoren des künftig jährlich stattfindenden „HAYEK-Colloquiums“ sind die Hoteliersfamilie Lukas Scheiber, das Land Tirol, Ötztal Tourismus, die Gemeinde Sölden, die Bank Austria und die Kommunikationsagentur pro.media kommunikation.

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Das Traditionshotel „Edelweiss&Gurgl“ war das Stammhaus von Nobelpreisträger Friedrich August von Hayek bei seinen zahlreichen Besuchen in Obergurgl.

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Regelmäßig verbrachte Österreichs bedeutender Ökonom, Sozialphilosoph und späterer Nobelpreisträger Friedrich August von Hayek seine Sommerfrische in Obergurgl/Ötztal, wo er auch Teile seiner weltweit beachteten Wirtschaftstheorien formulierte.

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Prof. Hayek hat Obergurgl und Tirol bis ins hohe Alter als Refugium geliebt und im nahegelegenen Zirbenwald an vielen Manuskripten seiner bis heute aktuellen Standardwerke gearbeitet.

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