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home | presse | 2011 | alps | 2011-06-06_alps_tag1.phpRessort: theALPS, Chronik, Tourismus, Wirtschaft Datum: 06. Jun. 2011 Ort: Innsbruck / Tirol Erlebnis- und Erfahrungsraum Alpen: Das Juwel BergEin hochkarätig besetztes Symposium zum Erlebnis- und Erfahrungsraum Alpen bildete am Montag einen weiteren Höhepunkt des Messe- und Netzwerkformats theALPS 2011. Eröffnet wurde auch erstmals der neuartige Handelsraum von theALPS: "A new way of trading" wurde real.Der zweite Tag von theALPS 2011 stand ganz im Zeichen des Symposiums „Future Mountain“, an dem Touristiker aus dem gesamten Alpenraum teilnahmen. Die zentrale Frage ist: Wie inszenieren wir die Alpen, und welche Werte spielen dabei eine Rolle, um authentisch zu bleiben? Das Juwel Berg – der ErlebnisraumProf. Dr. Hansruedi Müller (Direktor des Forschungsinstituts für Freizeit und Tourismus an der Universität Bern) zeigte in seinem Impulsvortrag Wege für den alpinen Tourismus auf. „Es sind immer wieder die Veränderungen, die Mut machen sollen“, so sein Eingangsstatement: Klimaveränderungen, Erschließung oder „Vermassung“ würden die sensiblen Räume in den Alpen in besonderem Maße belasten und einen schleichenden Verlust kultureller Vielfalt nach sich ziehen. Diese Veränderungen schüren den Investitions-, aber auch den Innovationsbedarf. Alpine SeilschaftenGanz besondere Relevanz hat die „Erfahrung Berg“ für den Altbischof der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck, Dr. Reinhold Stecher, der in seinem ergreifenden Vortrag die den alpinen Sportarten, insbesondere dem Klettern, immanenten Werte wie Gesundheit, Kameradschaft, Mut und Verantwortung zur Sprache brachte. Dazu zählen auch die sozialen Werte, die Bergerfahrungen im Team mit sich bringen: „Eine Woche am Seil hat bei meinen Studenten mehr Verbundenheit geschaffen als ein Jahr Vorlesung“, resümierte der Altbischof bei seinem Impulsvortrag und betont dabei die Rolle der Bildung, die dem Berg zukommt: „Bergsteigen bietet edle Räusche, die keinen Kater hinterlassen. Und ich war immer der Meinung, dass man jungen Menschen edle Räusche bieten muss, damit sie sich nicht den weniger edlen zuwenden“, so Stecher. Grundlagen für den BergIm Anschluss an die beiden Impulsreferate präsentierte Prof. Dr. Ralf Roth von der Deutschen Sporthochschule Köln die Ergebnisse einer Grundlagenstudie zum Thema Wintersport in Deutschland, für welche repräsentative Daten zur aktuellen Größe und Struktur des Wintersport-Marktes in Deutschland erhoben wurden. Neben einer bundesweiten Telefonbefragung mit 2000 Teilnehmern im Zeitraum Dezember 2010 bis Januar 2011 zur Struktur und Größe des Marktsegments wurden in einem Online-Panel rund 4000 deutsche Wintersportler nach ihren Aktivitäten und Präferenzen befragt. Die Veröffentlichung der Studie steht mit Mitte Juni 2011 unmittelbar bevor, doch bereits jetzt gab Roth erste Einblicke in die Ergebnisse der Studie: Professionalisieren, emotionalisieren und Nachwuchs sichernEin hochkarätig besetztes Expertenpanel diskutierte zum Abschluss des Symposiums länderübergreifende Mittel und Wege zur Sicherung der Zukunft des alpinen Tourismus. Für Reto Poltéra, Mitglied der Geschäftsführung der Weissen Arena AG in Laax (CH), steht die Sicherung des Nachwuchses für den Berg im Zentrum der Bemühungen: „Wir müssen aktiv werden. Der Wintersport steckt in einer neuen Pubertät. Ski- und Snowboardschulen müssen die Ausbildungsverantwortung zusammen mit Universitäten übernehmen. Wir sollten in Ausbildungsanlagen und nicht in Skisprunganlagen investieren.“ theALPS - a new way of tradingAber nicht nur die hochwertigen Symposiums-Beträge prägten den zweiten Tag von theALPS 2011. In der heuer erstmals durchgeführten Vollversion stand auch der Handelsraum des neuartigen Messe- und Netzwerkformates im Mittelpunkt des Interesses. Bereits im Vorfeld konnten sich Anbieter und Verkäufer auf einer virtuellen Handelsplattform Termine vereinbaren, die Angebote und Nachfragen durchforsten u. ä. Rund 700 Terminvereinbarungen wurden im Vorfeld des Messeformates virtuell getroffen und werden nun am Montag und am Dienstag im gelungenen Ambiente der Dogana im Congress Innsbruck das eigentliche touristische Geschäft für die alpinen Anbieter weisen. PartnertheALPS 2011 wird durch folgende Wirtschaftskooperationen und Partner unterstützt:
zurück | Textversion | Druckversion Rückfragehinweis:"theALPS" - Organizing Office Medienkontakt:pro.media kommunikation gmbh |
foto-download:Unter den Fotos finden Sie jeweils einen Link zum Download einer druckfähigen Version mit 300 dpi! Eröffneten am Montag Nachmittag den Handelsraum von theALPS (v. l.): Jürgen Bodenseer, Präsident der Wirtschaftskammer Tirol, Günther Platter, Landeshauptmann von Tirol, sowie Matthias Grundböck, Vorstandsmitglied TISCOVER. Fotocredit: theALPS/Gerhard Berger Im Handelsraum von theALPS treffen sich derzeit rund 90 internationale Einkäufer mit ca. 160 unterschiedlichen Anbietern aus den Alpen. Fotocredit: theALPS/Gerhard Berger Freuen sich auf gute Geschäfte im theALPS-Handelsraum (v. l.): Hans Schenner, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der WKÖ, Elisabeth Udolf-Strobl, Leiterin der Sektion Tourismus im Wirtschaftsministerium, der Tiroler Wirtschaftskammer-Präsident Jürgen Bodenseer, Petra Stolba, GF Österreich Werbung, der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter, und Josef Margreiter, GF Tirol Werbung. Fotocredit: theALPS/Gerhard Berger Von links: Josef Margreiter, GF Tirol Werbung, Altbischof Reinhold Stecher, Hansruedi Müller, Direktor des Forschungsinstitus für Freizeit und Tourismus an der Universität Bern), sowie Hubert Siller, Leiter MCI Tourismus. Fotocredit: theALPS/Gerhard Berger der Tiroler Altbischof Reinhold Stecher: "Die Erfahrung Berg hat etwas mit dem Leuchten zu tun, mit den letzten Strahlen der Abendsonne." Fotocredit: theALPS/Gerhard Berger Josef Margreiter, GF Tirol Werbung: "Hier geht es um einen touristischen Schulterschluss für eine gemeinsame Destination Alpen." Fotocredit: theALPS/Gerhard Berger Petra Stolba, GF Österreich Werbung, begrüßte die internationalen theALPS-Teilnehmer für das Gastgeberland Österreich. Fotocredit: theALPS/Gerhard Berger Hansruedi Müller: "Es sind immer wieder die Veränderungen, die uns Mut machen sollen - auch im Tourismus." Fotocredit: theALPS/Gerhard Berger Thema Wintersport: „Im Nachwuchsbereich müssen wir alle zusammenhalten“, lautete der Appell von Ralf Roth, „hier brauchen wir Sportarten-übergreifend neue Programme und Kampagnen.“ Fotocredit: theALPS/Gerhard Berger |
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