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Ressort: Swarovski Wien, Kultur, Chronik, Tourismus, Wirtschaft

Datum: 18. Sep. 2009

Ort: Wien

Swarovski Wien präsentiert Künstler Arne Quinze

Mit einer innovativen Symbiose von künstlerisch hochwertigen Interventionen und magischen Produktpräsentationen verspricht Swarovski Wien eine gleichermaßen einzigartige wie experimentelle Verschmelzung von Kaufen und Staunen. Wenn sich am 2. Dezember erstmals die Pforten zum neuen inspirativen Zentrum der Marke Swarovski in der Wiener Kärntner Straße 24 öffnen, werden glitzernde Installationen des belgischen Künstlers Arne Quinze die Fantasie der Besucher anregen.

Swarovski Wien soll die Besucher mit neuen Verkaufsatmosphären überraschen und inspirierende Wahrnehmungsmuster zwischen Design, Alltagskultur und kristalliner Kauflandschaft schaffen. Vor diesem Hintergrund versammelt Swarovski in Wien erneut zahlreiche kreative Köpfe. Andreas Braun, Geschäftsführer der d. swarovski tourism services gmbh: „Mit Swarovski Wien manifestieren sich unsere vielfältigen Partnerschaften, ein internationales Netzwerk fantasiebegabter Menschen, zu denen ich neben unserem langjährigen künstlerischen Berater André Heller auch Arne Quinze zähle.“

Direkt zum Interview mit Dr. Andreas Braun

Der belgische Künstler Arne Quinze wird für Swarovski Wien unterschiedliche multimediale Installationen kreieren – einerseits eine „Crystal City“ im Eingangsbereich und andererseits „Stilthouses with Crystal“ in den künstlerisch geprägten Kuben. Mit diesen Arbeiten versucht Arne Quinze, den architektonischen Abdrücken der menschlichen Entwicklung nachzuspüren. „Die schier unendliche Geschwindigkeit städtebaulicher Entwicklungen fördert statt der Interaktion die Isolation des Individuums. Die ‚Stilthouses‘ gelten damit als ‚Häuser der Zukunft‘, parodieren aber zeitgleich auch die Art und Weise, wie Menschen heute leben“, so der Künstler zu seiner Arbeit. Er möchte damit die eingeschränkte Interaktion aufzeigen und ist überzeugt, dass Menschen zahlreiche Möglichkeiten zur Interaktion hätten, diese aber aufgrund der derzeitigen Organisation der Gesellschaft nicht nutzen. Gleichzeitig proklamiert er aber auch den Wunsch nach offener Kommunikation, eingebettet in eine humane Umwelt.



So wie Swarovski Wien die „Demokratisierung des Luxus“ symbolisiert, nimmt auch Quinze einige Aspekte dieses Konzeptes in seinen Werken auf: Luxus ist für Quinze gleichermaßen faszinierend wie vergänglich, ein Widerspruch, dem der Belgier in seinen künstlerischen Interventionen nachspürt.
Im Grenzgebiet von Kunst, Architektur und Design avancierte Quinze in den vergangenen Jahren zu einem international bekannten Künstler. Seine ebenso atmosphärischen wie medienwirksamen Holzinstallationen, die scheinbar von Tornados in Form gezwungen wurden, sollen für Aufsehen sorgen. Trotz ihrer Fragilität und Dynamik strahlen diese temporären Skulpturen auch eine erstaunlich ruhige Besinnlichkeit aus. Seine Fähigkeit, vermeintliches Chaos zu dirigieren, asymmetrische Formen sowie die harmonische Fusion entgegengesetzter Extreme zu erzeugen, schaffen kontrastreiche Spannungsbögen. „Wir sind überzeugt, dass die eigens für Swarovski Wien geschaffenen Installationen einen ebenso großen Reiz auf unsere Besucher ausüben werden“, zeigt sich Braun anlässlich der Präsentation des Künstlers erwartungsvoll.

Zusätzlich zu den künstlerischen Inszenierungen im Inneren wartet die aufsehenerregende architektonische Intervention im Herzen der Stadt Wien auch von außen betrachtet mit einer Weltpremiere auf. Die Fassade, die mittels LED-bestückter Kristall-Lichtmodule, den Swarovski Architectural Elements, bespielt wird, soll permanent changierende Stimmungen – von glühender Lava bis glitzerndem Eis – wiedergeben. Und auch die spannungsreiche bauliche Umsetzung durch die Tiroler Architekten Hanno Schlögl und Daniel Süß, die alte und neue Strukturen trennt, um sie schlussendlich wieder zu verschmelzen, rekurriert in letzter Konsequenz mit einer spezifischen kristallinen Formensprache, die sich im Element des Kubus reflektiert. So bilden unregelmäßig verteilte, in den Straßenraum ausgreifende und die Außenfassade durchdringende Erker, theatralische Kuben mit unterschiedlichen Ein- und Ausblicken in den Außen- und Innenraum. Diese fantastischen Räume bieten die Bühne für die faszinierenden Installationen von Arne Quinze.

Mit 15 Millionen Euro ist Swarovski Wien 2009/10 eine der weltweit wichtigsten Investitionen des österreichischen Konzerns, der in Wien mit diesem Projekt herzlich aufgenommen wurde. „Unsere Idee der Verschmelzung des Altbestandes mit einem innovativen Markenauftritt im Herzen von Wien wurde sehr geschätzt“, erklärt Andreas Braun. „Swarovski hat in den vergangenen 20 Jahren eine starke Konsumentenmarke aufgebaut. Unser neuer Standort in Wien spiegelt unsere Identität als österreichische/mitteleuropäische Marke wider. Wir wollen aber auch Teil der Identität Wiens werden.“ Ermutigt dazu sieht sich Braun durch die erfolgreichen unternehmenskulturellen Plattformen, die seit mehr als 15 Jahren mit den Swarovski Kristallwelten in Wattens und Swarovski Innsbruck in Innsbruck betrieben werden.

Kurzbiographie Arne Quinze

Arne Quinze wurde am 15. Dezember 1971 in Belgien geboren. Seine künstlerische Karriere startete er mit Street Art und Graffiti. Er gründete das Designlabel „Quinze & Milan“ und wurde mit knallbunten Kunststoff-Designs von Möbeln bekannt. Auf Möbeldesign beschränkt sich Quinze allerdings schon lange nicht mehr. Seit Jahren errichtet er auf Messen, Festivals, in Galerien und auf öffentlichen Plätzen aufsehenerregende Holzinstallationen, stellt Kunstwerke und Bilder aus. Er gründete zudem das „Studio Arne Quinze“, das sich mit konzeptueller Architektur beschäftigt und für Quinze eine kreative Zelle der Forschung darstellt. Neben seinem Kunststudio in Miami befindet sich ein weiteres in Belgien, Kortrijk.

Quinze entwickelte sich mittlerweile zu einem gefragten Künstler und beschreitet immer wieder neue Wege des künstlerischen Ausdrucks. Spannungsreiche temporäre Architektur, kolossale Skulpturen und dynamisch fließende Designs nehmen in den magischen Projekten des belgischen Künstlers Form an. Er hat als Grenzgänger zwischen Kunst, Architektur und Design eine neue Qualität von Gestaltung etabliert.

Anlässlich des „Salone Internazionale del Mobile“, der weltweit bedeutendsten Möbeldesignmesse in Mailand, kreuzten sich die Wege von Quinze und Swarovski bereits mehrfach. Swarovski Crystal Palace versammelt in Mailand regelmäßig die Werke der vielversprechendsten Designer und Künstler, die sich des faszinierenden Urstoffes Kristall bedienen, um mit Licht und Atomen aus leerem Raum Faszinierendes entstehen zu lassen. In Mailand präsentierte Quinze neben seiner Lichtskulptur „Ellipsis & Fragments“ (2008) auch den „Dream Saver“ (2007), ein zwölf Meter langes, begehbares Objekt aus hell glänzendem Hightech-Kunststoff, dessen Innenräume mit zusammengenommen 5,5 Kilometern Kristallketten von Swarovski ausgekleidet sind.

d. swarovski tourism services gmbh

Realisiert wird das neue Projekt in Wien von der d. swarovski tourism services gmbh. Mit innovativen Kommunikationskonzepten trägt diese hundertprozentige Tochtergesellschaft von D. Swarovski & Co. bereits bisher entscheidend zur Imagebildung und erfolgreichen Vermarktung der Marke Swarovski bei. Rund 250 Mitarbeiter setzen sich unter der Leitung von Geschäftsführer Andreas Braun täglich dafür ein, Strategien zu entwickeln, die Kristall in all seinen Facetten erlebbar, begehrenswert und für jedermann greifbar machen.

Mit den Swarovski Kristallwelten in Wattens und Swarovski Innsbruck in Innsbruck betreibt die d. swarovski tourism services gmbh bereits zwei touristische Attraktionen, die weit über Österreichs Grenzen hinaus bekannt sind. Beide Konzepte verbinden die Aspekte des Staunens und Kaufens miteinander. Durch die gelungene Kombination aus Unterhaltung und Kultur avancierten die Swarovski Kristallwelten in Wattens zu einem Zentrum reger Kommunikation. Als exklusiver Veranstaltungsort für Events, Konzerte und kulturelle Ereignisse, Forum für zeitgenössische Kunst, schillernde Kauflandschaft und geheimnisvolle Fantasiewelt entwickelten sie eine einzigartige Anziehungskraft und zählen mit mehr als acht Millionen Gästen seit ihrer Eröffnung im Jahr 1995 zu den meist besuchten Sehenswürdigkeiten Österreichs.

Swarovski Innsbruck bietet neben der Vielfalt an Swarovski Produkten ein märchenhaftes Erlebnis: einen Ausflug in das glitzernde „winter wonderland“ des renommierten Designers Tord Boontje.

Ab Dezember 2009 findet nun die innovative Kombination aus Verkaufsfläche und kunstvoller Inszenierung auch in Österreichs Hauptstadt Wien ihren architektonischen Ausdruck. Mit einem dreigeschossigen Bauwerk in der Kärntner Straße 24, das den Charakter des Kristallinen nach außen trägt, setzt die d. swarovski tourism services gmbh das Konzept der Wunderkammern fort. So entsteht ein dritter unverwechselbarer Ort, der zum Staunen und Kaufen, zum Austausch und zum Träumen einlädt.

Weitere Informationen zu D. Swarovski & Co

Im Jahr 1895 siedelt sich der böhmische visionäre Unternehmer Daniel Swarovski I. im Tiroler Dorf Wattens an. Dort gründet er ein Unternehmen zur Verarbeitung von Kristall. Seine neue, mechanische Methode zum Schleifen von Kristall-Schmucksteinen revolutioniert die Modeindustrie. Swarovski wird zum weltweit führenden Hersteller von präzise geschliffenen Kristallen. Heute kommen die Kristallsteine in der Fashion- und Schmuckindustrie ebenso zum Einsatz wie in der Lichtplanung, der Architektur und in der Innenraumgestaltung. Das in mehr als 120 Ländern tätige Unternehmen ist nach wie vor in Wattens/Tirol beheimatet und wird von Familienmitgliedern der vierten und fünften Generation geführt. Im Jahr 2008 erzielte Swarovski mit rund 26.000 Beschäftigten einen Umsatz von 2,52 Milliarden Euro. Swarovski produziert und verkauft Kristallkomponenten unter den beiden Produktmarken CRYSTALLIZED™ – Swarovski Elements für Mode und Design und STRASS® Swarovski® Crystal für die Bereiche Architektur und Lichtplanung. Seit dem Jahr 1965 beliefert das Unternehmen die Schmuckindustrie mit präzise geschliffenen echten und künstlichen Edelsteinen und seit April 2008 stärkt Swarovski diese Beziehung mit der wiederbelebten und neu benannten Produktmarke ENLIGHTENED™ – Swarovski Elements. Swarovski Kristall gilt als unverzichtbares Basismaterial für Kreationen internationaler Designer. Die Swarovski Accessoire-, Schmuck- und Home-Decor-Kollektionen werden in mehr als 1600 Geschäften in den wichtigen Metropolen der Welt vertrieben. Zu den kreativen Produktlinien zählt auch die Daniel Swarovski Kollektion, die das Unternehmen in seiner ganzen Vielfalt repräsentiert und beispielhaft die Ideen und Visionen des Unternehmensgründers widerspiegelt. Die Swarovski Crystal Society zählt gegenwärtig rund 350.000 begeisterte Sammler der beliebten Kristallfiguren zu ihren Mitgliedern und die Swarovski Kristallwelten in Wattens haben seit ihrer Eröffnung im Jahr 1995 bereits mehr als acht Millionen Besucher verzaubert. In den Wunderkammern der Kristallwelten zelebriert Swarovski den Mythos Kristall und inszeniert eine gleichermaßen faszinierende wie funkelnde Traumwelt, die sich in wenigen Jahren zu einer der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Österreichs entwickelt hat. Darüber hinaus hat das Unternehmen drei eigenständige Marken etabliert: Tyrolit® erzeugt Schleifwerkzeuge, Swareflex Reflektoren für den Straßenverkehr. Swarovski Optik produziert hochpräzise optische Geräte.

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Rückfragehinweis:

d. swarovski tourism services gmbh
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A-6112 Wattens
T: +43.5224.500-3836
F: +43.5224.501-3836
E-Mail:
maria.ligges@swarovski.com

d. swarovski tourism services gmbh
PR/Communications Swarovski Wien
c/o Anna Najder


Kärntner Straße 24,
1010 Wien
T: +43.1.324 0000-7803
F: +43.1.324 0000-7840
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Glitzernde Installationen des belgischen Künstlers Arne Quinze werden ab 2. Dezember Swarovski Wien in der Kärntner Straße maßgeblich prägen.

Foto: Swarovski Wien/Tischler
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Arne Quinze präsentierte in Wien eine erste Skizze einer multimedialen Installationen für Swarovski Wien.

Skizze: Arne Quinze
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Der international anerkannte Künstler Arne Quinze (links) besichtigt mit Andreas Braun, GF der d. swarovski tourism services gmbh, die Baustelle von Swarovski Wien. Verhüllt kann man bereits jetzt jene aus der Fassade herausbrechenden Kuben erkennen, in denen Quinzes Installationen ihre Heimat finden.

Foto: Swarovski Wien/Tischler
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Am 2. Dezember eröffnet Swarovski Wien. Die Verschmelzung aus Staunen und Kaufen wird das Bild der Wiener Kärntner Straße maßgeblich prägen.

Foto: Swarovski Wien
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Der belgische Künstler Arne Quinze.

Foto: Studio Arne Quinze
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Andreas Braun, GF der d. swarovski tourism services gmbh.

Foto: Swarovski/Proefrock
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