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home | presse | 2009 | 09 | 2009-09-07_pz_provokationzukunft_nachlese.phpRessort: BMW Unterberger, Chronik, Wirtschaft Datum: 07. Sep. 2009 Ort: Kufstein Das Gute an schlechten ZeitenKnapp 200 Besucher folgten vergangenen Donnerstag der Einladung zum zweiten Teil der Diskussionsreihe „Provokation Zukunft“ im Kufsteiner Autohaus Unterberger und erlebten eine hochkarätige Gesprächsrunde zum Titel „Vom (lustvollen) Umgang mit der Krise“. Zentrale Figur des von pro.media kommunikation initiierten Abends war zweifelfsfrei Matthias Lanzinger, schwer verunfallter ÖSV-Skirennläufer, der ganz offen über seine persönliche Krisenbewältigung nach der schicksalshaften Beinamputation sprach.Neben dem ehemaligen ÖSV-Star diskutierten unter der Gesprächsleitung von Thomas Weninger, GF pro.media kommunikation, Mario Zenhäusern, Chefredakteur der Tiroler Tageszeitung, Wolfgang Schauer, Direktor der Volksbank Kufstein sowie Hausherr und Gastgeber Fritz Unterberger, über Wirtschafts- und Finanzkrise, persönliche (Lebens-) Krisen und die Frage, wann Krise beginnt und ab welchem Zeitpunkt man überhaupt von einer solchen sprechen darf/sollte. „Ich lasse mir keine Krise einreden“Er habe nicht erst mit seinem schweren Unfall damit begonnen, sich Krisensituationen zu stellen, sondern schon lange zuvor, kommentierte Matthias Lanzinger die Frage zu Beginn der Diskussion, ob seine Verletzung ein ausschlaggebender Wendepunkt in seinem Leben war. „Nach dem Unfall hat sich mein Leben natürlich entschieden verändert. Aber ich habe nicht das gesehen was ich einst hatte, sondern nur das, was ich jetzt noch habe“, erklärte der ehemalige Skirennläufer, und konstatierte: „Mir geht es gut. Ich lasse mir keine Krise einreden!“ Zufriedenheit und die Kunst, auch in schweren Lebenslagen stets positiv zu denken, halfen dem sympathischen Salzburger dabei sein Schicksal zu akzeptieren und anzunehmen. Lanzinger: „Krisen jedweder Art gehören zum Leben und stellen uns stets vor neue Herausforderungen; ausschlaggebend ist letztlich, wie man ihnen begegnet und ob man eine Krise überhaupt zulässt." „Angst ist ein schlechter Ratgeber“Die gegenwärtige Finanz- und Wirtschaftskrise beispielsweise könne man ebenso nicht einfach wegdiskutieren oder gar absagen - sie ist Realität! Darüber zeigten sich die Diskutanten einig. Angst spiele in diesem Zusammenhang eine wesentliche Rolle. Angst vor Jobverlust, Verlust von Eigentum und Kapital begleitet die Menschen und viele haben großteils das Vertrauen in die Banken verloren. Die Volksbank Kufstein etwa konnte trotz der vielzitierten Krise einen verstärkten Kundenzulauf feststellen. „Wir führen dies in erster Linie auf die Regionalität und die verantwortungsvolle Geschäftspolitik unserer Bank zurück“, fasst Direktor Wolfgang Schauer zusammen. Am Ende des Tages sei eine konservative Strategie mehr wert, als dubiose Spekulationsgeschäfte zu Lasten der Kunden, unterstreicht Schauer seine Strategie in Krisenzeiten. Hausherr Fritz Unterberger verdeutlichte aus dem Blickwinkel des Unternehmers: „Viele Entscheidungen und Prozesse werden mitunter von Angst begleitet. Die Kunst liegt darin, der Angst nicht zuviel Macht zu geben!“ In Krisenzeiten sieht Unterberger stets auch die große Chance, mutig neue Wege zu gehen; das habe ihn seine 33jährige Erfahrung als Unternehmer einige Male gelehrt: „Angst ist ein schlechter Ratgeber.“ Mit dem nötigen Respekt und einer entsprechenden Vorbereitung auf etwaige Eventualitäten könne man auch heute optimistisch in die Zukunft blicken, ist Unterberger überzeugt. Schlechte Nachricht – gute Nachricht?Den Medien wird in Krisenzeiten zwar oft das Schüren von Ängsten unter dem Motto „nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten“ zugeschrieben. Mario Zenhäusern sieht hingegen als verantwortlicher Redakteur der Tiroler Tageszeitung seine Aufgabe in der Motivation der Menschen, Krisensituationen kritisch und bewusst zu begegnen. „Natürlich wissen wir um die Tatsache, dass unsere Leser nicht nur negative Schlagzeilen konsumieren wollen, sondern von uns auch positive Nachrichten fordern. Diese liefern wir täglich. Aber Fakt ist auch, dass wir als Medium ebenso die Pflicht haben, Pleiten, Probleme und negative Trends nicht zu verschweigen, sondern zu thematisieren!“
zurück | Textversion | Druckversion Rückfragehinweis:BMW Autohaus Unterberger GmbH Medienkontakt:pro.media kommunikation |
foto-download:Unter den Fotos finden Sie jeweils einen Link zum Download einer druckfähigen Version mit 300 dpi! Knapp 200 Besucher folgten vergangenen Donnerstag der Einladung zum zweiten Teil der Diskussionsreihe „Provokation Zukunft“ im Kufsteiner Autohaus Unterberger. Foto: pro.media/uiberall Matthias Lanzinger, schwer verunfallter ÖSV-Skirennläufer, sprach ganz offen über seine persönliche Krisenbewältigung nach der schicksalshaften Beinamputation. Foto: pro.media/uiberall Neben Mathias Lanzinger (mi.) diskutierten unter der Gesprächsleitung von Thomas Weninger (v.li.): Hausherr und Gastgeber Fritz Unterberger, Wolfgang Schauer, Direktor der Volksbank Kufstein, sowie Mario Zenhäusern, Chefredakteur der Tiroler Tageszeitung. Foto: pro.media/uiberall Mit dem nötigen Respekt und einer entsprechenden Vorbereitung auf etwaige Eventualitäten könne man auch heute optimistisch in die Zukunft blicken, ist Hausherr und Gastgeber Fritz Unterberger überzeugt. Foto: pro.media/uiberall Die Volksbank Kufstein konnte trotz der vielzitierten Krise einen verstärkten Kundenzulauf feststellen. Direktor Wolfgang Schauer erläuterte seine Strategie gegen die Krise. Foto: pro.media/uiberall Mario Zenhäusern sieht als verantwortlicher Redakteur der Tiroler Tageszeitung seine Aufgabe in der Motivation der Menschen, Krisensituationen kritisch und bewusst zu begegnen. Foto: pro.media/uiberall
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