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Ressort: Gipfeltreffen der Wetterfrösche, Obergurgl Hochgurgl, Freizeit, Lifestyle, Tourismus
Datum: 04. Okt. 2008
Das Wetter steht im Vordergrund
Einmal im Jahr passiert eine evolutionstechnische Besonderheit. Die Wetterfrösche begeben sich zu Scharen auf Reisen. Sie treffen sich in Tirol – um über das Wetter zu reden. Worüber sonst? Heuer treffen sich ein Großteil der Wettermoderatoren aus Deutschland und Österreich vom 16. bis 18. Oktober im Ötztal. Der Wetterfrosch ist ein geselliges Wesen, das sich gerne mit anderen über das Wetter austauscht. Wenn er im Fernsehen/Radio übers Wetter redet, dann steht die Information im Vordergrund. Im Interview ORF-Wetter-Expertin Isabella Krassnitzer.
Frau Krassnitzer, wenn sich Wetterfrösche treffen, worüber reden sie denn? Über das Wetter?
Krassnitzer: Nur übers Wetter. Aber das Wetter ist beim Gipfeltreffen der Wetterfrösche keine belanglose Kommunikation, sondern wir reden sehr ernsthaft übers Wetter. Man tauscht sich aus. Jetzt im Herbst versucht man vielleicht eine Prognose für den Winter abzugeben.
Dieser internationale Erfahrungsausstausch im Ötztal – davon profitiert jeder Wetterfrosch?
Krassnitzer: Auf jeden Fall. Wir haben das im vergangenen Jahr schon erlebt, da werden Homepage-Adressen mit Tabellen oder Bauernregeln ausgetauscht. Statistiken und Wetterereignisse des vergangenen Jahres werden besprochen. Und das ist befruchtend und macht Spaß.
Heuer wird in Kooperation mit TV-Media der beste deutschsprachige Wetterbericht gekürt. Sie sitzen in der Jury. Was macht einen guten Wetterbericht aus?
Krassnitzer: Ich finde, die Information muss rüberkommen. Es nützt mir nichts, wenn das Gesicht hübsch ist und die Präsentation gut – und zum Schluss weiß ich nicht, wie das Wetter wird. Das sollte der Seher/Hörer zum Schluss doch wissen. Und dann ist es natürlich sehr nett, wenn Witz und Charme mit dabei sind. Das Wetter wird präsentiert, der Wetterfrosch oder die Wetterfröschin soll sich nicht unbedingt selber präsentieren. Das – finde ich – ist immer eine gute Präsentation.
Passiert es Ihnen noch, dass jemand kommt und sie auf der Straße anspricht, wie das Wetter wohl wird?
Krassnitzer: Das passiert immer wieder. Früher habe ich dann immer gedacht, ich muss jetzt eine Prognose abgeben. Dabei ist das für viele Menschen einfach eine Form des Grußes, das ist so wie: Hallo, wie geht’s, ich kenn dich. Und das ehrt einen auch.
Also bekommt man als Wetterfrosch gute Resonanz auf seine Arbeit?
Krassnitzer: Ja, wir bekommen gute Resonanz. In Frankreich hat es meines Wissens nach den Fall gegeben, dass man einen Wetterfrosch klagen konnte, wenn er eine falsche Prognose abgegeben hat. So ist es bei uns Gottseidank nicht. Die Menschen gehen aber davon aus, dass die Wettervorhersage nicht immer 100%ig stimmt. Wenn also einmal zehn Prozent nicht so passen, dann ist man uns nicht böse.
Presseeinladung zur Vorab-Präsentation der Studie „Wie viel Bauchgefühl haben Tirols Unternehmer?“
Die Tiroler Sparkassen laden zur exklusiven Vorab-Präsentation der aktuellen Studie von Univ.-Prof. Kurt Matzler. Der renommierte Experte vom Institut für Strategisches Management, Marketing und Tourismus ist im Vorfeld des 8. Wirtschaftsdialogs der Frage nachgegangen, ob und in welchem Ausmaß Tirols Unternehmer bei Entscheidungen auf ihren Bauch hören. Datum: 12.9.'11 Beginn: 18.00 Uhr Ort: Tiroler Sparkasse, Sparkassenplatz 1, 6. Stock, Innsbruck Info ANMELDUNG
Einladung zum Wirtschaftdialog der Tiroler Sparkassen
"Querdenker, Grenzgänger, Brückenbauer - Innovation durch Intuition". Zu diesem Thema laden die Tiroler Sparkassen alle Medienvertreter und Interessierte ein, beim Wirtschaftsdialog am 13. September dabei zu sein. Datum: 13.9.'11 Beginn: 17.00 Uhr Ort: Innsbruck, Congress Innsbruck, Saal Innsbruck Info ANMELDUNG
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